Geographie

Suchbegriff: Nord-Amerika

Neue KI-Fortschritte von Anthropic, insbesondere Verbesserungen an Claude Cowork, das Antworten zu Rechtsfällen liefert, haben Bedenken ausgelöst, dass KI traditionelle Software verdrängen könnte. Dies führte zu einem erheblichen Ausverkauf von Technologieaktien, wobei die Wall Street fast 300 Milliarden US-Dollar an Marktwert verlor und europäische Technologieaktien, darunter auch DAX-Aktien, negativ gehandelt wurden. Marktanalysten bezeichnen dies als „Frontalangriff” auf Unternehmen, deren Geschäftsmodelle auf Datenanalysesoftware basieren.
Neue KI-Anwendungen von Anthropic haben weltweit zu einem erheblichen Ausverkauf von Softwareaktien geführt, wobei der Sektor an der Wall Street fast 300 Milliarden US-Dollar an Marktwert verloren hat. Die Befürchtung, dass KI traditionelle Software verdrängen könnte, hat große Unternehmen wie SAP, Siemens, Microsoft und Thomson Reuters getroffen, wobei die europäischen und asiatischen Märkte dem negativen Trend folgten. Die Indizes DAX und S&P 500 waren besonders stark betroffen, da Investoren die Geschäftsmodelle von Softwareunternehmen angesichts der fortschreitenden KI-Technologie neu bewerten.
Die Europäische Zentralbank steht vor Entscheidungen über mögliche Zinssenkungen, da die Inflation in der Eurozone auf 1,7 % gesunken ist und der Euro gegenüber dem Dollar an Wert gewonnen hat. Während bei der bevorstehenden Sitzung keine sofortigen Maßnahmen erwartet werden, diskutieren Ökonomen über den Zeitpunkt einer künftigen Lockerung der Geldpolitik, wobei Faktoren wie sinkende Energiepreise, eine hartnäckige Inflation im Dienstleistungssektor und die Aufwertung des Euro die Überlegungen der EZB beeinflussen.
Die UBS kündigte an, im Rahmen eines umfassenden Kostensenkungsplans in Höhe von 2,8 Milliarden US-Dollar bis 2026 weitere 1,1 Milliarden US-Dollar an Personalkosten einzusparen. Die Bank steht kurz vor dem Abschluss der Integration der Credit Suisse und hat bereits Kosteneinsparungen in Höhe von 10,7 Milliarden US-Dollar erzielt. Während Investmentbanker und bestimmte Handelsabteilungen aufgrund ihrer starken Performance sicher zu sein scheinen, werden wahrscheinlich die Mitarbeiter im Middle und Back Office die Hauptlast der Kürzungen tragen. Die Bank führt KI-Programme ein, um die Effizienz zu steigern und prozessorientierte Arbeitsplätze zu automatisieren.
Die Europäische Behörde für die Bekämpfung der Geldwäsche (AMLA) hat ihr erstes Einheitliches Programmplanungsdokument veröffentlicht, in dem die strategischen Prioritäten für den Zeitraum 2026-2028 dargelegt sind. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Fertigstellung des Einheitlichen Regelwerks, der Förderung der aufsichtsrechtlichen Konvergenz und der Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Finanzermittlungsstellen in der gesamten EU.
Der Artikel enthält acht Aktienempfehlungen für Anleger, die von dem erwarteten Anstieg der Konsumausgaben aufgrund von Steuerrückerstattungen profitieren möchten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Einzelhandel und dem Konsumgütersektor, die in der Regel von einem höheren verfügbaren Einkommen während der Steuerrückerstattungsphase profitieren.
UBS meldete gemischte Ergebnisse für das vierte Quartal 2025: Der Gewinn pro Aktie lag mit 0,37 CHF um 30,27 % unter den Erwartungen, während der Umsatz mit 12,2 Mrd. CHF die Erwartungen um 4,72 % übertraf. Die Aktie verlor im vorbörslichen Handel 4,45 %. Das Unternehmen zeigte mit einem Gewinnwachstum vor Steuern von 62 % und einem Anlagevermögen von 7 Billionen CHF eine starke zugrunde liegende Performance. UBS gab eine Prognose für 2026 mit einer angestrebten CET1-Kapitalrendite von 13 % bekannt und skizzierte ehrgeizige Ziele für 2028, darunter eine CET1-Kapitalrendite von 18 % und ein Aktienrückkaufprogramm im Umfang von 3 Milliarden CHF. Im Mittelpunkt der Telefonkonferenz standen die Fortschritte bei der Integration mit Credit Suisse, Kapitalmanagementstrategien und die regionale Performance der globalen Vermögensverwaltungssparten.
US-Senatoren schlagen ein 70-Milliarden-Dollar-Finanzpaket vor, um die Export-Import-Bank für das nächste Jahrzehnt erneut zu autorisieren, wobei der republikanische Senator Kevin Cramer gemeinsam mit dem Demokraten Mark Warner die Initiative leitet. Das Gesetz zielt darauf ab, die Kreditgrenze der Bank von 135 Milliarden Dollar auf 205 Milliarden Dollar zu erhöhen, um amerikanische Unternehmen in strategischen Sektoren wie kritischen Mineralien zu unterstützen und die Abhängigkeit der USA von China zu verringern. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Handelsspannungen mit China, das Exportkontrollen für Seltene Erden verhängt hat. Befürworter argumentieren, dass die Bank dazu beiträgt, das Handelsdefizit der USA zu senken, und Finanzierungsinstrumente bereitstellt, über die andere Industrienationen bereits verfügen.
Der Investmentexperte Jérôme van der Bruggen, Chief Market Strategist bei Indosuez Wealth Management, identifiziert die USA als den attraktivsten Aktienmarkt und empfiehlt, sich auf amerikanische Small Caps und asiatische Schwellenmärkte zu konzentrieren. Trotz eines turbulenten Starts ins Jahr 2026 mit einem schwachen Dollar, steigenden Goldpreisen und höheren Anleiherenditen prognostiziert er eine breitere Aktienmarktrallye, die über die Large Caps hinausgeht, die in den letzten Jahren dominierten.
Die asiatischen Märkte entwickelten sich uneinheitlich: Der japanische Nikkei-Index fiel aufgrund eines weltweiten Ausverkaufs von Technologiewerten, ausgelöst durch die Ankündigungen von Anthropic im Bereich KI, um fast 1 %, während chinesische Aktien nach der Veröffentlichung von Wirtschaftsdaten zulegten. Japanische Technologieunternehmen wie Fujitsu und Nomura verzeichneten deutliche Kursverluste, wobei Analysten auf die Sensibilität des Marktes gegenüber den bevorstehenden Wahlen und möglichen steuerpolitischen Maßnahmen hinwiesen.

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